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WHy 2.03

als Satellit oder Nahfeldmonitor

 

Nachdem ich eine lange Zeit mit meinen Standboxen WHy 3.02 'Spass' beim Hören hatte, wollte ich nun eine Weiterentwicklung, da ich sowohl für die Klangwiedergabe bei Stereo links und rechts, als auch bei Dolby Digital (Heimkino) rundum die gleichen Lautsprecher wollte. Die Idee war, sechs gleich abgestimmte Boxen zu haben, damit nicht durch unterschiedliche Boxen und Bestückungen Interferenzen und Auslöschungen im Frequenzgang auftreten können, bzw. dieses minimiert werden kann.

Da ich keinen speziellen Heimkinoraum, sondern nur normale Wohnverhältnisse habe, waren mir die Standboxen in sechfacher Ausführung vom Volumen her einfach zu gross.

Darum ging es dann 'back to the roots', also zurück zu meiner ursprünglichen Idee der WHy.

Diese sah ja ein 30 Liter Netto-Volumen in Bassreflex-Abstimmung vor. Diese Version lieferte schon einen erstaunlich tiefen Baß.

Bassreflexabstimmungen habe ich aber mittlerweile für meinen 'Abhörraum' verworfen, weil es einfacher ist, mit geschloßenen Boxen die Raummoden 'auszutricksen', ohne allzuviel am Raum selber 'herummodeln' zu müßen.

Ausserdem spielen geschloßene Boxen meines Erachtens nach im Tieftonbereich wesentlich sauberer und druckvoller.

Da es hier darum ging, Satelliten zu entwickeln, die durch aktive Trennung ohnehin vom Tiefbass befreit sein sollten, war eine Baßreflexabstimmung nicht nötig.

 

WHy 2.03
auf Ständer
Mit Hilfe eines Simulationsprogrammes (Boxsim von © UweG) stellte ich fest, das man das Gehäuse bis ca. 5 Liter Netto-Volumen verringern kann, wobei dadurch eine 'mechanische Trennung' des Frequenzgangs bei 80 Hz mit etwa 12db/ Oct. einsetzt. Dieses entspricht in etwa der THX Norm.

Um etwas 'Reserve' zu haben, baute ich mir dann Testboxen mit 7,5 Litern Volumen Diese spielten druckvoll und sauber, in dieser Ausführung sind die WHy's auch sehr gut und sinnvoll als Nahfeldmonitore einzusetzen.

Naturgemäß ist hier der Tiefbaß nur sehr schwach ausgeprägt. Das war mir aber klar und eine Kombination mit Sub-Woofern war wegen der Heimkino-Tauglichkeit ohnehin geplant.

Also baute ich mir sechs Regal-Boxen mit dem Nettovolumen von 7,5 Litern , wobei ich für die beiden Hauptlautsprecher Stative baute und diese auf selbige stellte (siehe erstes Bild).
In Kombination mit 2 Stück Sub-Woofern, geschloßene Ausführung je 35 Litern Nettovolumen und aktiver Trennung zu den Satelliten, entstand so eine mächtige Lautsprecherkombination, die sowohl bei reiner Musik-(Stereo) Wiedergabe als auch bei Heimkino sehr gut meinen Ansprüchen gerecht wurden/werden.

 

WHy 3.03 als
Wandpaneele
>Testversion<
Konkret heisst das nun
  • WHy in 7,5 Litern geschloßen,
  • Frequenzweiche wie bei allen WHy.
  • GF 250 in 35 Litern, geschloßen; aktiv getrennt.
  • Schallwand 2000 x 400 mm groß
Mittlerweile ist auch dieses Konzept schon wieder 'aufgeweicht' und eine neue Testkombination aufgebaut. Die Hauptlautsprecher sind nun als Kombination zusammen mit je einem GF 250 'verheiratet' und in flache 'Wandpaneele' mit ihren jeweilig zugehörigen Volumina eingebaut. Wie schon beschrieben, wird die WHy 2.03(S) als Mittel-Hochtoneinheit mit dem markierten Weichenteil der üblichen WHy-Weiche über eine aktive Trennung bei ca. 200 Hz vom Sub-Woofer (GF 250) getrennt.

Im Laufe der Testphasen hat sich herausgestellt, das die Tieftöner, auf meinen Hörraum bezogen, den besten, gleichmäßig im Raum hörbaren Baß liefern, wenn sie auf halbe Raumhöhe gebracht werden.
Dies ist nun vom Klang und Aufbau her (fast) optimal. Es stehen keine 'Kisten mehr in der Gegend herum', der wandnahe Aufbau unterstützt zudem die Wiedergabe, vor allem im Baßbereich.

Im Moment tüfftel ich nun an einem Gesamtkonzept herum, das sowohl die Schallwandler, als auch den Rest der Medien-Geräte in eine optisch passende Möbel-Gesamteinheit integriert.

Wenn dieses Konzept geklärt und gefertigt ist, werde ich es selbstverständlich hier vorstellen.
 
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